TICCIH Austria

Der Österreichische Denkmalrat für das kulturelle Erbe von Industrie und Technik, ist eine von weltweit 44 nationalen Arbeitsgruppen. TICCIH Austria unterstützt die Anliegen von TICCIH (The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage) zur Erforschung, Erhaltung und Sicherung (Konservierung) von materiellen Zeugnissen der Industrie und Technik in Österreich.

Die Tätigkeit erstreckt sich auf:

  • Erforschung sowie Dokumentation, Untersuchung und Interpretation des Industriellen Erbes
    Planung, Organisation und Durchführung von wissenschaftlichen Vorträgen, Führungen und
    Symposien
  • Schaffung einer Plattform zur Kommunikation zwischen internationalen Fachleuten von TICCIH
    International in Österreich
  • Druckschriften über das Industrielle Erbe in Österreich und
    mediale Verbreitung von Informationen.

TICCIH Austria – Österreichischer Denkmalrat für das kulturelle Erbe der Industrie und Technik wurde im Jahr 2013 wurde als Trägerverein gegründet.

TICCIH International

the Committee for the Conservation of the Industrial Heritage (TICCIH, Aussprache: “ticky”) ist die dem Industriellen Erbe gewidmete international tätige Denkmalschutz – NGO. Sie wurde im Jahr 1973 unter Britischem Recht gegründet und arbeitet dem internationalen Denkmalrat für das Kulturerbe (ICOMOS) zu. Seit dem Jahr 2000 ist TICCIH auch offizielle Beraterinstitution der UNESCO bei der Auswahl von Welterbestätten aus dem technisch-industriellem Bereich.

Seit 2009 ist als Präsident von TCCIH der Professor für Industriearchäologie Patrick Martin der Michigan Technological University. In mehr als 40 Ländern ist TICCIH mittels Repräsentanten vertreten.

Ziel von TICCIH ist die Förderung der internationale Vernetzung, Zusammenarbeit und des Austausch bei Erhaltung, Restaurierung, Untersuchung, Dokumentation, Erforschung, Interpretation und höhere Ausbildung des industriellen Erbes. Zentrale Bedeutung kommt dabei der „Nizhny Tagil Charter für das Industrielle Erbe“ zu.

Inhaltlich ist TICCIH gegenwärtig in folgende thematische Fachbereiche gegliedert:

  • Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion
  • Kommunikation
  • Wasserkraft und elektrochemische Industrie,
  • Metallurgie
  • Bergbau und Zechen,
  • Eisenbahnen,
  • Textilindustrie
  • Tourismus